Alternative Leistungsmessung

Im Fach Geschichte wählen einige Lehrkräfte in der Jahrgangsstufe 9 die im Schulversuch erprobte Form der alternativen Leistungsmessung zur Notenbildung. Die Schüler und ihre Eltern werden bei Wahl dieses Verfahrens zu Beginn des Schuljahres ausführlich informiert.

Die alternative Leistungsmessung orientiert sich dabei an folgenden Grundprinzipien:

  • Schülerinnen und Schüler können Art und Zeitpunkt – soweit mit den Umständen vereinbar – ihrer Leistungseinbringung selbst wählen. Sie sollen dazu mindestens vier Leistungen selbständig erbringen. Die Leistungen können in schriftlicher und mündlicher Form oder anderer Form (z.B. als Projektarbeit, praktische Übung o.Ä.) eingebracht werden. Diese Formen der Leistungseinbringung ergeben 2/3 der Jahresnote.

  • Schülerinnen und Schüler zeigen ihr im Laufe des Schuljahres erworbenes Grundwissen und ihre Kompetenzen durch eine Kurzarbeit im zweiten Halbjahr. Die Fragen zum Grundwissen werden zu Beginn des Schuljahres in Form eines Fragenkatalogs ausgehändigt und sind somit bekannt. Zum Prüfen der Kompetenzen werden die Fragen mit unbekanntem Material (z.B. Quellentexte, Statistiken, Karikaturen, Karten etc.) verbunden. Die Lehrkraft legt den Stoff für die Kurzarbeit eigenverantwortlich fest und setzt Schwerpunkte.

Die alternative Leistungsmessung soll es den Schülern ermöglichen, eigenverantwortlich darüber zu entscheiden, wann sie sich mit welchen Leistungen einbringen wollen, ohne die kontinuierliche Mitarbeit zu vernachlässigen.