Disco mal anders – der GYMROCK am CJT

Discolichter, laute Musik, gute Stimmung aber eine sehr ungewöhnliche Location.
Statt das Wochenende nach dem Notenschluss gemütlich Zuhause zu verbringen, lockte knapp 100 Schüler des Christoph-Jakob-Treu Gymnasiums Lauf am Freitagnachmittag die Pflicht in die Schule. Um das alljährliche „Gymrock“ auch dieses Jahr wieder reibungslos auf die Beine zu stellen, bedurfte es viel Ausdauer, Geduld und vor allem Helfer.
Das Gymrock ist ein Musikevent, welches mit langjähriger Tradition von Schülern des Arbeitskreises für Veranstaltungen (kurz AKV) des CJTs selbstständig organisiert wird und jedes Jahr mehrere Hundert Besucher erwartet.
Weit im Voraus mussten dafür Sponsoren akquiriert werden, um die Technik sowie Bands und DJs finanzieren zu können. Für eine weitere, detaillierte Planung fanden während der Schulzeit mehrere AKV-Treffen statt, wobei Bandvorschläge gesammelt, Sponsorenkontakte geknüpft, Aufbautermine ausgemacht und Schichtpläne verteilt wurden.
Am Freitagnachmittag sowie am Morgen des 3. Februar 2018 versammelten sich schließlich alle AKV-Mitglieder in der Schule und begannen für das „Festival“-Ambiente zu sorgen. So wurde in Eiseskälte die Mensa des Gymnasiums mit Folien abgeklebt, die Garderobe in der Turnhalle und die Bühne sowie Technik in der Aula aufgebaut und die Nachbarn vor lauter Musik gewarnt.
Doch der Aufwand lohnt sich immer wieder: Am Samstagabend öffnete das Laufer Gymnasium schließlich um 18 Uhr seine Pforten für Jugendliche und junge Erwachsene aus dem ganzen Landkreis. Während die AKV Mitglieder ihren Schichten nachgingen und beispielsweise die Aufgabe der Garderobenaufsicht übernahmen oder beim Getränkeausschank halfen, begaben sich über den ganzen Abend verteilt gut 900 Schülerinnen und Schüler sowie ehemalige Schüler auf die Tanzfläche in der Mensa, wo „DJ Pheelin“ und „DJ Robvee“ auflegten, oder in die Schulaula, wo sich Livebands wie „Amplified Ascension“, „Die Union“ und „Jawmonhs“ um die gute Stimmung kümmerten.
Um 22 Uhr sorgte die Securityfirma gemäß des Jugendschutzgesetzes dafür, dass alle Jugendlichen unter 16 Jahren die Veranstaltung verließen und um 24 Uhr wurde dann das Ende der Veranstaltung eingeläutet und das Aufräumkommando aktiviert. Wer jedoch noch nicht genug hatte, konnte die Nacht auf der anschließenden Aftershowparty ausklingen lassen.
Sirka Eckhoff, Q12