Wählen wie „die Großen“

... Die Juniorlandtagswahl soll wie ihre „große Schwester“, die Juniorbundestagswahl, unter realitätsnahen Verhältnissen den Ablauf der echten Abstimmung simulieren. Die Wahl selbst fand am 10.10.18 für die Q11 sowie am 9.10.18 für die Q12 statt. Zuvor von Herrn Kühne instruierte Schüler durften die Rolle der Wahlhelfer übernehmen und betreuten die Wahl. Um die Simulation so realistisch wie möglich zu gestalten wurden zwei Klassenräume zu Wahllokalen umfunktioniert, in die die Schülerinnen und Schüler kursweise jeweils in Kleingruppen geführt wurden. Die Landeszentrale für politische Bildung stellte dem Original nahezu identische Wahlzettel zur Verfügung. Um Anonymität, Unabhängigkeit sowie das Wahlgeheimnis zu wahren, wurde außerdem in mit Sichtblenden versehenen Wahlkabinen gewählt. Die ausgefüllten Stimmzettel warfen die Schüler in versiegelte Wahlurnen, wobei die Wahlhelfer genau darauf achteten, dass die Anzahl der abgegebenen Stimmen mit der Zahl der Wahlberechtigten übereinstimmte. Nach Beendigung des Abstimmungsprozesses zählten die Wahlhelfer unter Federführung von Frau Ballis und Herrn Kühne die Stimmzettel aus und stellten nach mehrfacher Prüfung der Zahlen die Ergebnisse fest. Diese unterschieden sich, wie den Grafiken zu entnehmen ist, in so manchen Ergebnissen stark von den bei der echten Landtagswahl zu erwartenden Zahlen.
Sabine Berger