Kinder backen „Waffeln gegen Waffen“ für die Ukraine

...Gesagt – getan, am Dienstag fassen die Geschwister Emilia, Finn (11) und Unna (14) ihren Entschluss und noch am gleichen Tag rühren sie den Teig, malen ihre Plakate mit Sprüchen wie „Waffeln statt Waffen“ und ziehen Stromkabel vom Nachbarhaus zu ihrem Stand an der Straße.
Ein voller Erfolg
Die Verbreitung ihrer Aktion über die sozialen Medien, die Benachrichtigung von Bekannten und der wohl gesonnene Wettergott sorgen dafür, dass die Geschwister und ihre helfenden Freunde bereits am ersten Tag fast 200 Euro Spenden sammeln. Am Mittwoch ist der Andrang erneut groß und auch am heutigen Donnerstag werden in der Beethovenstraße von 15 bis 17 Uhr wieder Waffeln gebacken. Das Geld will die Familie auf das ARD-Spendenkonto Nothilfe Ukraine überweisen.
„Es ist so traurig, was gerade in der Ukraine passiert“, sagt Finn. „Die Menschen dort brauchen Hilfe.“ Die Geschwister und ihre Freunde haben im Unterricht am Laufer Gymnasium über den Krieg geredet, „in der Pause haben meine Freundin und ich dann die Nachrichten auf tagesschau.de gelesen“, sagt Emilia.
Viel Lob
Für ihre Aktion haben die jungen Sammler schon viel Lob von Passanten und Bekannten bekommen. Auch die Bewohner des Hermann-Keßler-Stifts bestellen ihre Waffeln nun beim Stand auf der anderen Straßenseite. 
Die 14-jährige Unna hofft, dass die Spenden an der richtigen Stelle ankommen werden und spricht den Menschen in und aus der Ukraine direkt Mut zu: „Wir stehen hinter euch und wollen euch helfen.“"
N-Land
Andrea Beck