Junge Talente brauchen ein Podium und begeistern dabei die Zuschauer

...Vor der Begrüßung durften die „Happy Strings“, unsere hochmotivierten Anfänger von Violine, Cello und Kontrabass, die in der Gruppe zusammen Streichinstrumente erlernen unter Leitung von Caren Forster ihr erstes klangvolles Stück spielen.
Die jeweiligen Instrumentallehrer kommen entweder aus dem Privatunterrichtbereich, von der Musikschule Lauf oder eben auch von unserem Gymnasium selbst. Wir haben die gute Möglichkeit, derzeit drei Instrumentallehrer an der Schule zu beschäftigen, nämlich für Kontrabass Helma Weippert, für Cello Oleg Galperin, und für Violine Fred Torres Hass. Die beiden letzteren präsentierten sich zusammen mit ihren Schülern jeweils als Duo- oder Triopartner. So kam auch ein Mozart-Trio mit zwei Violinen (Antonia Ellinger, 10f) und Querflöte (Linda Matzner, 10f) zur Aufführung. Oleg Galperin schubste den Schlitten in „Jingle Bells“ nochmal so richtig an, der von seinen Schülerinnen Sophie Grabe 9Pe und Frederike Stanton-Lechner Q11 mit dem Cello ordentlich in Fahrt gebracht wurde. Sophie brillierte außerdem gelungen (zusammen mit Herrn Grabe am Klavier) in Prokofiews „Katze“, die einige schwierige Glissando-Passagen vorwies.
Besonders vielversprechend waren auch alle Stücke unserer sehr jungen Pianotalente aus der 5. und 6. Klasse: vor allem Antonia Reitinger (Kleine Elegie) und Zoe Zouh (Der Herbstvogel) aus der 5e überzeugten durch ihr erstaunlich reifes Spiel. Anastasiya Wild (6f) komponiert sogar schon selbst ihre Lieder mit tollen Texten und begleitet ihre schöne Stimme hervorragend dazu auf der Gitarre. Eric Claptons „Tears in Heaven“ kann kaum ein Schüler so intensiv und gekonnt spielen wie Ronan Vizethum (9e), ebenfalls mit Gitarre.
Den krönenden Abschluss des Abends bildete nach einem fulminanten „Fluch der Karibik“ von Magnus Seibold auf dem Klavier gespielt Konstantin Wiehler aus der Q11-Musikadditum-Klasse. Konstantin bot äußerst gekonnt und mit konzentrierter innerer Ruhe eine Sonate von Domenico Scarlatti auswendig dar, bevor der Abend mit „Manhattan Skyline“ zu Ende ging.
Caren Forster